Juni 29th, 2008 by admin
Wer in den letzten Jahrzehnten die einzelnen Musikrichtungen miterlebt hat und ein Fan guter Rockmusik ist, der bedauert mit Sicherheit, nicht mehr in der guten alten Zeit des Rock – den siebziger Jahren – zu leben, denn was damals an Rockmusik produziert wurde war wirklich vom Feinsten. Doch leider sind die Zeiten von Led Zeppelin, Deep Purple, Pink Floyd und Uriah Heep vorbei und die Rock Musik von heute, die von den Jugendsendern gespielt wird, ist eher vergleichbar mit gefälligem Mainstream. War die Musik damals noch von politischen Protestbotschaften geprägt, so orientieren sich die heutigen Künstler und Produzenten am Geschmack der breiten Masse und der Frage der möglichen Vermarktung ihrer Musik.
Wurden die extremen Richtungen der siebziger Jahre wie Heavy Metal, Hard Rock und Punk Rock in den achtziger Jahren für breitere Massen kommerzieller, so erfuhren die neunziger Jahre durch den neuen Grunge Rock, der sich von Seattle aus verbreitete, ein Comeback.
Im Zuge der Popularisierung des Grunge erzielten auch Bands wie Soundgarden, Pearl Jam oder die Smashing Pumpkins große kommerzielle Erfolge. Mit dem Tod des Frontmannes der Band Nirvana, Kurt Cobain, verlor der Grunge enorm an Popularität und wurde wieder zu einem Underground-Genre.
Das neue Jahrtausend wurde dann durch eine um sich greifende Retrowelle geprägt. Bands wie The Strokes, The White Stripes oder Franz Ferdinand griffen auf für die 1960er Jahre typischen Elemente zurück und brachten sie zurück in die Charts. The Hives und The Libertines stehen auf den Schultern alter Punk-Größen und die Bright Eyes weisen große Gemeinsamkeiten mit Bob Dylan auf – ein weiterer Beleg dafür, dass das produziert wird, was Erfolg verspricht. Experimente traut sich gegenwärtig niemand zu. Wirklich Neues oder Revolutionäres ist heute von der Rock Musik nicht zu hören und in absehbarer Zeit auch nicht zu erwarten.
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Juni 14th, 2008 by admin
Rock Music Videos sind aus der Musikbranche nicht mehr wegzudenken. Die Tradition, zu den jüngst aufgenommenen Songs verkaufsfördernde „Promotion Films“ zu drehen, geht zurück auf die sechziger Jahre.
Als erstes Musikvideo in Frage kommen die Promo-Filme der Beatles von 1966/67 zu ihren Songs „Paperback Writer“, „Rain“, „Strawberry Fields Forever“ und „Penny Lane“, bei denen die Darstellung der Musiker an ihren Instrumenten einem schauspielerischen Inhalt weicht. Als weiterer Kandidat gilt der Promo-Film zu I got you Babe von Sonny & Cher von 1965.
Wegen der fehlenden klaren Trennung zwischen kurzen, trailerartigen Werbevideos, mitgeschnittenen Live-Auftritten und explizit als solche gedrehten Musikvideos kann nicht gesagt werden, welches das erste Musikvideo war. Oft wird das Rock Music Video von 1975 zu „Bohemian Rhapsody“ von „Queen“ als erstes Musikvideo der Geschichte genannt. Entsprechende Merkmale weist jedoch auch ein Promo-Film auf, mit dem die Kinks bereits 1966 ihren Song „Dead End Street“ vorstellten. Darin wurden nicht, wie zuvor üblich, die Musiker beim Bedienen ihrer Instrumente gezeigt, sondern stattdessen der Inhalt des Textes bildlich dargestellt.
Ende der siebziger Jahre und bis zur Mitte der achtziger Jahre setzte eine ausgeprägte kreative Blütezeit des Musikvideos ein. Im Jahr 1979 veröffentlichte Cher ihre Single „Hell on Wheels“ – das Video zu der Single war das erste moderne Video in der Geschichte das im MTV-Stil produziert wurde, bevor es MTV überhaupt gab. Immer mehr Bands und Künstler brachten parallel zu ihren Musikveröffentlichungen Videoclips heraus, teils mit sehr ausgefeilten Konzepten. Ein Meilenstein ist hier das Video zu „Thriller“ von Michael Jackson aus dem Jahr 1982, welches in der ungeschnittenen Originalversion fünfzehn Minuten dauerte und umfangreiche Spezialeffekte einsetzte. Ebenfalls erwähnenswert ist das sehr martialisch angehauchte Video zu „The Wild Boys“ von Duran Duran aus dem Jahr 1984, für das – für die damalige Zeit aufsehenerregende Produktionskosten von über einer Million Dollar aufgebracht wurden. Fans von der Gruppe Nirvana wird das legendäre Rock Music Video „Smells like Teens Spirit“ in ewiger Erinnerung bleiben.
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Mai 30th, 2008 by admin
Rock am Ring ist für Rockfans ein legendäres Muss in Sachen Open Air Festival in Deutschland. Rockgruppen aus aller Welt treten am Nürburgring seit 1985 auf dem über die Grenzen Deutschlands bekannten Musikfestivals auf.
Die Veranstaltung war ursprünglich als ein einmaliges Event geplant. Aufgrund des großen Erfolges (75.000 Zuschauer) entschloss man sich jedoch, diese Veranstaltung jedes Jahr stattfinden zu lassen. Nach einem großen Einbruch bei den
Zuschauerzahlen 1988 wurde eine zweijährige Pause eingelegt.
Im Jahr 1991 ging das größte deutsche Rockfestival dann mit einem überarbeiteten Konzept wieder an den Start. Ein neues Hauptaugenmerk lag auf dem Konzept, mehr Newcomer dem Publikum vorzustellen. Einige der damals unbekannten Künstler gehören heute zu den Größen im Geschäft. So traten unter anderem die Gruppe INXS oder Alanis Morissette bei Rock am Ring vor großem Publikum auf.
Stars wie Bob Dylan, Genesis und Elton John traten ebenso auf wie Nina Hagen und Udo Lindenberg. Alles was weltweit Rang und Namen im Rock- und Popgeschäft hat, gibt sich am Nürburgring die Ehre.
Mit anfänglich 17 Bands, die ihren Auftritt auf einer Bühne hatten steigerten sich auch mit steigender Popularität die Anzahl der Künstler auf nahezu hundert Bands auf insgesamt drei bis vier Bühnen. Die Veranstaltung im Jahr 2007 war im Vorverkauf erstmalig ausverkauft.
Ein wesentlicher und charakteristischer Bestandteil des Festivals Rock am Ring ist das Campen rund um das Festivalgelände. Dessen Charakter hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. In den ersten Jahren waren vor allem kleine Zelte und wenige Kleintransporter zu sehen. Inzwischen wird das Bild zunehmend von Pavillons und Wohnmobilen geprägt.
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Mai 15th, 2008 by admin
Nickelback ist eine erfolgreiche kanadische Rockband, die 1995 gegründet wurde. Sie besteht aus den Halbbrüdern Chad und Mike Kroeger sowie Daniel Adair und Ryan Peake. Sie ist neben Slipknot die einzige Band bei Roadrunner Records mit einer Grammy-Auszeichnung.
Der Bandname entstand, als Mike Kroeger noch bei Starbucks arbeitete und dort Wechselgeld zurückgab. Da dies aufgrund der Preise so gut wie immer 5 Cent waren, sagte er „Here’s your nickel back“: „Hier haben Sie ihren Nickel (5 Cent) zurück“. Sein Bruder Chad hörte das und schlug “Nickelback” als Bandnamen vor.
Der Musikstil der Band ist bei Hard Rock sowie den verwandten Formen Alternative Rock und Post Grunge (auch Nu Rock genannt) einzustufen. Aber auch andere Stilrichtungen fließen mit in die Lieder ein: Vor allem Grunge, jedoch auch Heavy Metal – beispielsweise in dem Stück „Side Of A Bullet“).
2000 gelang ihnen mit dem Album „The State“ der nationale Durchbruch. Die Platte erhielt zahlreiche kanadische Musikpreise und erreichte dort den Goldstatus. Die Single „Leader Of Men“ war auch das erste Zeichen nach Europa, jedoch gelang der große Durchbruch nicht. Roadrunner Records nahm die vier Musiker unter Vertrag, was sehr ungewöhnlich war, da das Label eher für Metalbands bekannt ist. In einem Interview sagte Ryan Peake, sie hätten dort unterschrieben, weil dort “Leute mit Leidenschaft am Werk sind” und dass man dort nicht sofort “zum Produkt gemacht” wird.
Das nun mittlerweile fünfte Album von Nickelback, welches den Titel „All The Right Reasons“ trägt, erschien im Oktober 2005. Es wurde in den USA zu einem Megahit.
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April 30th, 2008 by admin
Die US-amerikanische Band Metallica gehört zu den erfolgreichsten Rockbands und wurde im Jahre 1981 in Los Angeles gegründet.
Die Band erhielt ihren Namen, als Schlagzeuger Ulrich seinem Bekannten Ron Quintana dabei half, einen Namen für dessen neu geplantes Metal-Fanzine zu finden. Ron Quintana gab Lars Ulrich eine Liste mit verschiedenen Namen für das Magazin. Ulrich gefiel ein Name auf der Liste am besten: Metallica. Deshalb redete er diesen Namen bei Quintana schlecht. Das zwischenzeitlich wieder eingestellte Magazin wurde daraufhin unter dem Namen Metal-Militia bekannt.
Das erste Metallica-Album sollte ursprünglich als „Metal Up Your Ass“ im Juli 1983 in New York aufgenommen werden. Aufgrund von Konflikten zwischen der Band und der Produktionsfirma mussten die Musiker es jedoch in „Kill ’em All“ umbenennen. Das Erstlingswerk wurde am 25. Juli 1983 veröffentlicht und war zwar kein großer finanzieller Erfolg, brachte Metallica jedoch Anerkennung in der Metal-Szene ein. „Kill ‘em All“ ist stark durch die harte, vom Punk beeinflusste, Spielweise und die hohe Geschwindigkeit der Stücke geprägt.
1996 veröffentlichten Metallica das Album „Load“ und nur ein Jahr später 1997 wurde „ReLoad“ produziert. Die beiden Alben sollten ursprünglich als Doppelalbum auf den Markt kommen. Die Band wollte aber möglichst schnell wieder auf Tour gehen und entschloss sich daher, zunächst „Load“ zu veröffentlichen und nach einer Tour an „ReLoad“ weiter zu arbeiten.
Der Stil, den die Gruppe auf den beiden Alben spielt, ist sehr viel mehr als Hard- bzw. Bluesrock zu bezeichnen. Die Band wurde aufgrund dieses Stilwechsels oft scharf kritisiert und vor allem die alten Fans, die den sehr schnellen Thrashmetal Metallicas mochten, wurden enttäuscht. Man warf der Band vor, zu kommerziell geworden zu sein.
Nach weiteren Wechseln von verschiedenen Stilen und Bandmitgliedern, bei denen Metallica ihre Fans immer wieder in verschiedene Lager spaltete, kam die Band zu ihren ursprünglichen Wurzeln zurück.
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