Musik-Blog

Jethro Tull

April 1st, 2008 by admin


Die britische Band Jethro Tull wurde im Jahre 1967 von Ian Anderson, Mick Abrahams, Glenn Cornick und Clive Bunker in Blackpool gegründet.

Von Anfang an waren sich die Musikkritiker darin uneins, welchem Musikstil Jethro Tull zuzuordnen sind. Mal wurde ihre Musik als Progressive Rock mal als Classic Rock bezeichnet. Das erste Album „This Was“ aus dem Jahr 1967 war noch sehr bluesorientiert, doch sind mit dem markanten Gesang und der Querflöte Ian Andersons bereits einige Aspekte des späteren Stils präsent. Nach dem Ausstieg des bekennenderweise sehr auf den Blues fokussierten Gitarristen Mick Abrahams, der auf dem Debutalbum etwa den gleichen Anteil am Songwriting hatte wie Ian Anderson, wurde das musikalische Spektrum deutlich erweitert. Exemplarisch sei die Adaption der Bourrée aus der Suite für Laute in e-Moll nach Johann Sebastian Bach

genannt, die sich bereits auf dem zweiten Album „Stand Up“ (1969) weit vom Bluesrock-Schema des Erstlings entfernt: Zunächst das Bach-Thema andeutend, entwickelt sich eine treibende, präzise Jazzrock-Nummer mit einem improvisationsdurchsetzten Flötensolo, das weder melodisch an Bach noch spieltechnisch an frühe Vorbilder wie Roland Kirk erinnert.

Ihren größten Erfolg erreichte die Band mit dem ersten von drei in Folge erschienenen Konzeptalben, „Aqualung“ (1971), das neben dem Titelsong einige weitere Klassiker enthält, allen voran den bekanntesten Song der Band, „Locomotive Breath“.

1999 erschien das Album „J-Tull Dot Com“, das in den deutschen Charts Platz 14 belegte. Ende 2003 erschien das „Christmas Album“, für das ältere Stücke neu eingespielt wurden und neues Material passend zum Arbeitstitel geschrieben wurde.

Die Geschichte der Band ist geprägt durch oftmals wechselnde Besetzungen. Ian Anderson strebt es an, jeweils kompetente Musiker um sich zu scharen, die in der Lage sind, auch seine ausgefallenen, schwierig zu spielenden musikalischen Ideen adäquat umzusetzen – sowohl im Studio als auch auf der Bühne. Die Live-Auftritte von Jethro Tull gelten dem entsprechend als von großer musikalischer Professionalität gekennzeichnet.


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Hard Rock Café

April 1st, 2008 by admin


Wer bereits das Vergnügen hatte, sein Essen und sein Bier in einem der gegenwärtig 125 auf der ganzen Welt verteilten Hard Rock Cafés zu genießen, ist fasziniert von der guten Stimmung, der guten Musik und der zahlreichen Ausstellungstücke von Rock- und Popstars, die überall an den Wänden hängen und in Vitrinen aufbewahrt werden. Das erste der legendären Kette Hard Rock Cafe wurde 1971 in London von den beiden US-Amerikanern Isaac Tigrett und Peter Morton eröffnet.

Zu ihren Stammgästen zählte damals auch Eric Clapton, der seinen festen Platz hatte. Um sich diesen zu sichern, ließ er seine Gitarre an die Wand hängen. Sie befindet sich nun im Safe des HRC London und ist dort zu besichtigen. Einige Wochen später schickter der Kopf von der Band „The Who“ Pete Townshend ebenfalls seine Gitarre an das Cafe, und so vergrößerte sich die Sammlung.

1982 begannen die Gründer, weltweit neue Cafes zu eröffnen. Die ersten Hard Rock Cafes wurden in Los Angeles, San Francisco, Chicago, Houston, New York, Dallas, Boston, Washington, Orlando, Paris und Berlin.

Es gibt heute nicht nur Hard Rock Cafes, sondern auch Hotels, Bars und Casinos. Weiterhin existiert eine Veranstaltungshalle, eine Ausstellung von nicht in Cafes befindlichen Exponaten. In Deutschland befinden sich Filialen in Berlin, München und Köln.

Hard Rock Cafe International Inc.“ gehörte von 1990 bis Ende 2006 zu „The Rank Group Plc“ mit Sitz in London und betreibt seine Cafes sowohl unter eigener Führung – hauptsächlich in den USA und Europa – sowie nach dem Franchise-System – insbesondere in Asien. Im Dezember 2006 wurde der Verkauf von Hard Rock International an den Seminole-Indianerstamm angekündigt, mit dem gemeinsam bereits einige der Hard Rock Casinos und Hard Rock Hotels betrieben wurden. Ausgenommen hiervon sind das Hard Rock Casino in London, dessen Name jedoch geändert wird, und das Hard Rock Hotel und Casino in Las Vegas.


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Guns N´Roses

April 1st, 2008 by admin


Die Geschichte von Guns N’ Roses begann mit den Schulfreunden Axl Rose und Izzy Stradlin, die Anfang der 1980er von ihrer Heimatstadt Lafayette nach Los Angeles zogen, um dort musikalisch Fuß zu fassen. Stradlin zog es schon 1980 nach Kalifornien. Dort spielte er zunächst in einer Punk-Band und mit weiteren Gruppen zusammen. Der junge Bassist Duff McKagan spielte zur selben Zeit bei den „Fastbacks“.

Nach einigen personellen und namentlichen Wechseln der Band einigte man sich schließlich auf den Namen Guns N’ Roses. Ab Mitte der achtziger Jahre konnte die Band ihre großen Erfolge verzeichnen.

Zu den Verkaufserfolgen gesellten sich Skandale um die Band, die ihren Bekanntheitsgrad noch weiter steigen ließen. Im August 1989 wurde Izzy Stradlin am Flughafen in Phoenix wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet. Auf dem Flug von Los Angeles nach Indianapolis urinierte er betrunken auf den Boden eines Flugzeuges, beleidigte eine Stewardess und rauchte im Nichtraucherbereich. Dieser Vorfall veranlasste ihn dazu, sich vom Alkohol abzuwenden.

In den Jahren danach nährten weitere Streitereien innerhalb der Band Gerüchte einer frühzeitigen Trennung. 1997 gab es die Guns N’ Roses faktisch nicht mehr, sie wurden aber nicht offiziell aufgelöst.

Am 12. Mai 2006 gab die Band ihr Comeback-Konzert in New York. Dabei wurde auch der neue Gitarrist Ron Thal vorgestellt. Zu Pfingsten spielte die Band auf dem Rock am Ring Festival am Nürburgring und stellte dabei dem deutschen Publikum zahlreiche neue Songs vor. Ebenfalls spielten sie einen fast dreistündigen Gig am Novarock-Festival in Österreich. Zur Setlist gehörten auch Klassiker der Alben „Appetite for Destruction“ und „Use Your Illusion“. Bei einigen Konzerten dieser Europa-Tour spielte auch Izzy Stradlin wieder mit der Band, jedoch nur für das letzte Drittel der jeweiligen Shows. Der Schlagzeuger Bryan Mantia wurde auf der zweiten Hälfte der Tour durch Frank Ferrer vertreten, der mittlerweile als offizielles Mitglied genannt wird.


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Die Rolling Stones

April 1st, 2008 by admin


Die Rolling Stones als die älteste und berühmteste Rockband der Welt sind kürzlich zusätzlich durch einen der berühmtesten und besten Filmregisseure der Welt – Martin Scorsese – zu Filmruhm gelangt. Der Konzertfilm „Shine a light“ ist sicher nicht der letzte Film über die Rolling Stones, die zwar mittlerweile alle im offiziellen Rentenalter sind, aber nicht ans Aufhören denken – warum auch?

Im März 1962 besuchten Mick Jagger und Keith Richards erstmals einen Jazz-Club in Ealing (Broadway Station/London), in dem der Bluesmusiker Alexis Korner mit seiner Band „Blues Incorporated“ auftrat. Am 7. April 1962 jammten sie auf der Bühne des Jazz-Clubs in Ealing mit Alexis Korner. Über Korner lernten sie den aus Cheltenham stammenden Gitarristen Brian Jones kennen.

In der Besetzung Mick Jagger (Gesang), Keith Richards (Gitarre), Brian Jones (Gitarre), Dick Taylor (Bass), Ian Stewart (Klavier) und Tony Chapman (Schlagzeug) hatten die Rollin’ Stones am 12. Juli 1962 im Marquee Club in London ihren ersten Auftritt. Brian Jones hatte sich beim Namen Rollin’ Stones durch den Muddy-Waters-Blues ‘Mannish Boy’ (1956) und der dortigen Zeile „I’m a rollin’ stone“ inspirieren lassen.

Am 7. Dezember 1962 wurde Dick Taylor durch den Bassisten Bill Wyman ersetzt. Der inzwischen das Schlagzeug bedienende Mick Avory schied ebenfalls aus. Im Januar 1963 nahm Charlie Watts, den Jones, Jagger und Richards bereits als Mitglied von Alexis Korners Blues Incorporated kannten, die Position des Schlagzeugers bei den Rolling Stones ein. Den ersten Auftritt in der später Weltruhm erreichenden Formation hatten die Stones am 14. Januar 1963 im Flamigo Jazz-Club in Soho. Inzwischen nannten sie sich The Rolling Stones. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Was wären heutige Rockmusiker ohne die Wegbereiter Rolling Stones? Dauerhits wie „Satisfaction“ oder „Paint it black“ sind untrennbar mit der Rockmusik verbunden und es ist zu hoffen, dass die Rolling Stones noch viele weitere Hits landen werden.


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Def Leppard

April 1st, 2008 by admin


Def Leppard begannen 1977 als Schülerband unter dem Namen Atomic Mass im englischen Sheffield. Gegründet wurde die Band von Gitarrist Pete Willis, Bassist Rick Savage und Schlagzeuger Tony Kenning. Sänger Joe Elliott brachte mit seinem Einstieg gleich einen neuen Namen mit: Def Leppard (von Deaf Leopard). Die Band gab ihr erstes Konzert vor einigen Freunden im Dezember 1977 und spielte ein Set, das vornehmlich aus Covers von Bands wie Thin Lizzy oder David Bowie sowie der Eigenkomposition „Misty Dreamer“ besteht. Im Januar 1978 nahm die Band als zweiten Gitarristen Steve Clark in ihre Reihen auf. Das offizielle Livedebüt von Def Leppard folgt am 18. Juli 1978 in der Westfield School in Sheffield und bereits im November 1978 nahmen Def Leppard ihre erste Single auf.

1987 nahm Def Leppard mit dem Album „Hysteria“ ihr bis dahin erfolgreischstes Projekt auf. Das Album schaffte es nach 49 Wochen schließlich auf Platz 1 der US-amerikanischen Charts und stieg in Folge dessen weltweit in die Hitparaden ein. In Kanada, Australien, Neuseeland und schließlich auch in ihrem Heimatland England erreichte die Band ebenfalls die Spitze der Charts, in Australien ziemlich genau zwei Jahre nach Veröffentlichung. Die Single „Armaggeddon It“ erreichte in den USA Platz 3, „Pour Some Sugar On Me“ Platz 2 und die Ballade „Love Bites“ sogar Platz 1. Am Ende verkauften Def Leppard über 15 Millionen Alben. Die zu „Hysteria“ gehörende Tour sorgte für Aufregung, weil die Bühne nicht wie gewohnt an einem Ende des Stadions oder der Halle stand sondern mittendrin.

Def Leppard touren auch heute noch als erfolgreiche Rockband um die Welt und können sich auf eine treue Fangemeinde verlassen. Ihre 2005er US-Tour führte sie zusammen mit Co-Headliner Bryan Adams durch die Stadien Amerikas und Kanadas, die 2006er-Tour bestritten sie gemeinsam mit der Gruppe Journey. Ihre aktuellen Alben erreichen regelmäßig gute Chartplatzierungen.


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